Erfahrungsbericht nach 1 Jahr Ein Kurs in Wundern

On 16. Januar 2016 by Admin

Da sie sich für diesen Erfahrungsbericht über „Ein Kurs in Wundern“ interessieren, nehme ich an, dass sie sich bereits mit dem Kurs auseinander gesetzt haben, oder zumindest davon gehört haben und irgendwie neugierig geworden sind. Wenn das nicht der Fall ist und sie den Kurs überhaupt nicht kennen, dann wird dieser Erfahrungsbericht für sie unglaublich und von einer anderen Welt sein. Und genau das ist es.

Ich will mich in diesem Erfahrungsbericht nicht allzu lange damit aufhalten, um zu erklären was der Kurs ist, sondern ich will zeigen, was er bewirkt. Meine Schilderungen dürften sie als Newbie des Kurses ziemlich irritieren, wenn nicht sogar völlig überfordern. Dieser Erfahrungsbericht, wie der Name schon sagt, sind meine Erfahrungen zum Kurs. Jeder Weg ist unterschiedlich. Sie werden feststellen, wenn ich spüre, dass etwas wichtig ist und wahr ist, dann bin ich total kompromisslos in meinem Lernen. Dies was jetzt folgt ist mein Weg. Viel Vergnügen!

Wenn sie vielleicht schon bei ein paar andere Erfahrungsberichte von mir gelesen haben, dann werden sie feststellen, dass mich ausschließlich die Wahrheit interessiert. Wie sie vielleicht beim Erfahrungsbericht nach 3 Jahren mit THE WORK von Byron Katie bemerkt haben, habe ich mich auf die Reise gemacht, um absoluten inneren Frieden zu finden und alles aufzudecken, was in mir ist, das dieses Ziel stört. Auch wenn ich dabei auf schieren Schrecken in mir schauen muss, ich decke es auf, weil ich die Wahrheit über mich wissen will und weil nur das Licht die Dunkelheit vertreibt.

Der Kurs stellt alles auf den Kopf

Wie kam ich zum Kurs? In den letzten 3 Jahren habe ich so ziemlich alles an Beziehungen, Konflikten, Problemen und Ungereimtheiten in mir überprüft, was ich finden konnte. Allerdings merkte ich auch, dass so viele Dinge im unbewussten Bereich liegen, die zwar durch THE WORK aufgedeckt werden können, aber sich in Bereiche verzweigen, die das EGO geschickt versteckt und verheimlicht vor mir. Durch THE WORK gelang mir dies schon sehr gut, Licht in die Sache zu bringen, aber mir ging das zu langsam. Vor allem sabotierte mich dabei mein eigenes EGO die ganze Zeit. Es zeigte mir Erfolge, die keine wirklichen Erfolge waren und ich verstrickte mich wieder voll in die alten Lernmuster. Mein EGO versuchte mich sogar bei THE WORK zu sabotieren.

Der entscheidende Moment

Ich kann mich noch gut erinnern. Es war im Dezember 2014 in Thailand. Ich las gerade ein Buch in meinem Liebling-Starbucks Cafe mit Blick aufs türkisblaue Meer und mir kam der Satz über meine Lippen. „Bitteschön lieber Gott, ich will jetzt wirklich die Wahrheit wissen.“ Ich will hier in dieser Welt nicht mehr wie ein Blinder herumirren, ich möchte Klarheit und völligen Frieden in mir spüren.

Und das unabhängig was in meinem Leben gerade so läuft. Egal ob jemand stirbt, ob ich Konkurs gehe, ob ich eine Diagnose einer Todeskrankheit erhalte, ob ich durch einen Unfall gelähmt werde, ob ich verunstaltet und entstellt bin usw. Ich will mich völlig frei machen von allen Umständen und ständig in purer Liebe und Frieden sein.


Ich kann mir jetzt vorstellen was sie sich denken. Der ist ja ein völliger Träumer. Aber! Sie haben ja keine Ahnung was sich in diesem 1 Jahr „Ein Kurs in Wundern“ abgespielt hat.

Die ersten Tage und Schritte mit dem Kurs

Als ich wieder zurück in Österreich war, ging ich in eine Buchhandlung und ich sah ein Buch im Regal, das an Größe und Maßen die anderen Bücher in den Schatten stellte. Und der Titel des Buches „Ein Kurs in Wundern“ hörte sich ziemlich seltsam an. Ich nahm dieses Buch in die Hand und auf einmal begann ich sprichwörtlich zu zittern. Das ist jetzt keine Show was ich da sage, dieses Buch machte etwas mit mir. Ich begann quer zu lesen. Sie müssen sich vorstellen: dieses Buch hat über 1200 Seiten.

Als ich nur 2 Minuten darin las, wollte ich dieses Buch wieder weg haben. Es stiess mich so ab! Die Sprache, die Formulierung, der Umfang von über 1200 Seiten und dann auch noch die Rede von Gott, Sühne, Vergebung usw. Mit diesem Zeugs wollte ich absolut nichts zu tun haben. Ich bin aus der röm.-kath. Kirche ausgetreten, weil ich mit Religionen und dem Spiel mit Angst, das sie betreiben, nichts mehr zu tun haben wollte und dieses Buch weckte diese Gefühle in mir. Wahhhh! Einfach nur weg mit diesem Schund-Buch dachte ich mir und ging heim.

Was ich aber nicht gedacht hätte war, dass dieses Erlebnis mich nicht loslassen wollte. In den nächsten Tagen hörte ich jeden Tag mindestens einmal von irgendjemand das Wort „Ein Kurs in Wundern“. Eckhart Tolle verwendete es in einem Youtube Video, in einem Buch wurde es zitiert und ich träumte davon. Das heißt, irgendetwas hatte es damit auf sich.

Also recherchierte ich nochmal und lud mir den Kurs als Datei runter. Als ich zum 2. Mal reinschmökerte, bemerkte ich, dass der Kurs aus 3 Büchern besteht. Dem Textbuch, dem Übungsbuch und dem Handbuch für Lehrer. Und als ich nach Erfahrungsberichten googelte, gab mir jemand den Tipp, wenn du das Textbuch nicht verstehst, dann beginne einfach mit dem Übungsbuch und mache jeden Tag deine Lektionen. Das tat ich.

Ich entschied mich wirklich dazu, es auszuprobieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ehrlich gesagt, noch nicht die Entscheidung getroffen, ob ich es wirklich 1 Jahr lang durchziehen werde, weil ich einfach kein Vertrauen in dieses Buch hatte. Es war mir noch immer suspekt. Ich habe bis dato tausende Bücher gelesen, aber dieses Buch war anders als alles, was ich zuvor jemals gesehen und gelesen hatte.

Die ersten Lektionen waren befremdlich. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was das überhaupt soll. Für was die Übungen gut sein sollten. Aber ich wusste aus meiner Vorerfahrung und bei meinen anderen Dingen, die ich erfolgreich abgeschlossen hatte, dass ich am Anfang keine Ergebnisorientierung haben darf, weil sonst schmeisse ich es zu früh hin. Aber irgendwie faszinierte es mich dennoch, weil ich spürte, dass das etwas ist, was sicherlich nicht viele durchhalten, weil es unangenehm war, diese Übungen zu machen. Und das weckte mein EGO in mir. Immer wenn es um außergewöhnliche Herausforderungen ging, dann war ich besonders geschärft. Damit hat sich jedoch mein EGO ein gewaltiges Eigentor geschossen, weil das EGO nicht wusste, dass je genauer, umfangreicher, zielstrebiger und intensiver ich die Übungen, sprich Lektionen tagtäglich übe, lerne und trainiere, sich das EGO quasi selbst auslöscht.

Nur nicht den Mut verlieren

Ehrlich gesagt, die ersten Wochen waren zäh und ich kapierte null. Ich suchte im Internet weiter nach Personen, die auch den Kurs machen, aber ich stellte relativ rasch fest. Viele behaupteten es, aber keiner zog es wirklich durch, oder hörte nach kurzer Zeit wieder auf, weil der Kurs einfach unbequem fürs EGO ist und das ist anfangs ziemlich demotivierend für starke EGO-Typen. Durch das Aufdecken wird natürlich auch viel versteckte Schuld freigelegt und das fühlt sich nicht wirklich prickelnd an. Da musste ich ganz stark meine Angst kontrollieren, weil diese Themen wollte ich natürlich am besten lebenslänglich versteckt halten.

Aber ich fand ein Frau, die es bereits seit 16 Jahren erfolgreich durchzog. Ich schrieb sie an, weil ich es auf ihrer Homepage gelesen hatte und ich telefonierte auch mit ihr. Dieses Telefonat war so motivierend und es trug dazu bei, dass ich die Schlagzahl bei den Übungen noch genauer nahm und die Übungszeit über den Tag weiter ausdehnte. Diese Frau gab mir Hoffnung, weil es für sie anfangs auch zäh war. Sie beruhigte mich und ich soll einfach weiter machen. Das tat ich.


Monate später traf ich diese Frau persönlich. Ich wollte einfach sehen, wie jemand ist, der den Kurs schon so lange praktiziert. Dieses Treffen war wegweisend. Ich wusste, diesen Frieden will ich auch. Immer wieder machte ich Recherchen im Internet, ob es nicht doch auch andere gab, die vielleicht mit mir ihre Erfahrungen austauschen wollten, damit wir uns gegenseitig motivieren, um eben dran zu bleiben. Und dann passierte wieder etwas Einzigartiges. In einem Internetforum fiel der Name Michael Ostarek (KURSWG.DE) und das ebnete mir den Weg völlig.

Als ich auf Michael Ostarek (Thüringen – Deutschland) stieß, war ich bereits mehr als 1 Monat im Training mit dem Kurs. Zu dieser Zeit hatte ich noch keine einzige Seite im Textbuch des Kurses gelesen. Irgendetwas hielt mich ab. Als ich sah, dass Michael jeden Tag 1 Session zu den Tageslektionen und zum Textbuch machte, begann ich alle Audio-Session runterzuladen. Jetzt begann es so richtig. Ein Vergleich: die ersten 30 Tage war ich auf einem Feldweg unterwegs und jetzt auf einer 10-spurigen Autobahn. Ich erhöhte die Schlagzahl auf ca. 6-7 Stunden Training pro Tag. 4-5 Stunden Audio-Session und den restlichen Tag eigenes Geistestraining. In jeder Situation, Begegnung und in jedem Gespräch versuchte ich den Kurs anzuwenden. Die Audio-Sessions hörte ich auf Autofahrten, im Zug und beim Sport. Vielleicht auch deswegen machte ich in den ersten 6 Monaten des Kurses ca. 3 Stunden Sport pro Tag. Ich wollte nicht im Bett herumliegen oder am Schreibtisch sitzen, sondern wollte etwas hilfreiches Tun dabei und machte einfache Arbeiten, fuhr mit dem Rad, Roller Skates oder ging einfach stundenlang spazieren, während ich die Sessions für den Kurs anhörte.

Durch die Session begann ich zu verstehen, um was es wirklich im Kurs ging und nach ca. 3 Monaten kaufte ich mir den Kurs als Buch und begann im Textbuch zu lernen. Durch Michael verlor ich die Abneigung gegen die Sprache und deren Bedeutungen. Natürlich wirkten bereits auch die Lektionen, damit die Abneigungen sich aufhoben.

Der Ergebnisse motivierten mich dazu nochmal die Schlagzahl zu erhöhen

Nach etwa 6 Monaten Kurstraining intensivierte ich die Schlagzahl noch weiter und trainierte noch härter, länger, besser, intensiver und achtsamer. Das Monat 9 des Kurses verbrachte ich 1 Monat lang im Ausland, um mich noch intensiver damit zu beschäftigen. Zusätzlich versuchte ich in diesem 1 Monat fast nichts zu sprechen. Da ich ja alleine im Ausland war, konnte ich das hervorragend umsetzen. Völlig andere Sprache, keine Medien, kein TV, keine Zeitung, andere Kultur und 12 Flugstunden weg von zu Hause. Dieses 1 Monat sollte mir einen zusätzlichen Schub verschaffen, was es tatsächlich tat. In diesem 1 Monat fastete ich zusätzlich 12 volle Tage, was mich noch klarer und zielgerichteter im Geist machte.

Heimgekommen von diesem Intensiv-Monat brachen auf einmal alle Dämme. Das ganze Lernen, Training und Lehren konnte sich anscheinend vollkommen installieren, so dass es sich transformiert hatte und ich zu dem wurde, was ich seit 1 Jahr gelernt, geübt, trainiert und gelehrt hatte. Ich hatte den Zeitpunkt erreicht, indem sich alles verändert und ich zu dem wurde, was ich 1 Jahr lang geübt hatte. Es war die Verschmelzung. Auf diesen Zeitpunkt hatte ich so sehr gehofft und er sollte mich nicht enttäuschen.

Resümee von 1 Jahr Kurs in Wundern –
Was bewirkt es und was verändert sich

– Es findet ein Aussortieren statt (Gewohnheiten, Zwänge, Unangenehme Muster verschwinden wie von selbst)

– Deine Angst geht zurück

– Dein Ärger geht zurück

– Dein Neid verschwindet

– Deine Eifersucht löst sich auf

– Du bist kaum manipulierbar

– Deine Bedürfnisse werden immer kleiner, weil du wahrnimmst, dass du immer alles hast

– Dein Geschmack dehnt sich aus

– Du verlierst „Freunde“ und du freust dich

– Du gewinnst „Freunde“ und du freust dich

– Du bist glücklicher

– Du wirst innerlich ruhig und friedvoll

– Du hörst zu kämpfen auf

– Du fängst zu lieben an

– Du willst allen, alles geben

– Du wirst angegriffen und nimmst es als Ruf nach Vergebung wahr

– Du wirst beschuldigt und nimmst es als Hilferuf nach Liebe wahr

– Du brauchst von niemanden etwas und das ist für viele das größte Geschenk

– Deine Beziehungen heilen

– Deine Krankheiten heilen

– Deine Konflikte heilen

– Du heilst

– Du erlebst keine Zwänge mehr

– Du bist nicht mehr bedürftig

– Du reduzierst dein EGO

– Du leidest weniger – oder gar nicht

– Du bist toleranter

– Du bist vertrauensvoller

– Du bist sanftmütiger

– Du bist großzügiger

– Du bist kein Opfer mehr

– Du jammerst nicht mehr

– Du beklagst dich nicht mehr

– Du bist glücklich ohne Grund

– Du liebst

– Du willst nichts haben, du willst es geben

– Du verlierst deine Schuld

– Du vergibst allen ihre Schuld

 

Mittlerweile habe ich bereits mein 2. Jahr Ein Kurs in Wundern abgeschlossen. Hier geht es zum Erfahrungsbericht nach 2 Jahren Ein Kurs in Wundern. Viel Spaß!

Comments are closed.